Die Sparkasse Bremen erstellt jährlich eine Emissionsbilanz. Diese beinhaltet die Treibhausgasemissionen des eigenen Geschäftsbetriebes sowie die finanzierten Emissionen aus dem Kredit- und Anlagegeschäft. Die Emissionsbilanz wird jährlich im Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.
Die Sparkasse Bremen will ihre Emissionen bis 2050 deutlich senken, um das Net Zero Ziel zu erreichen. Konkret bedeutet dies, dass sie bis 2050 ausgehend vom Basiswert 90% ihrer CO2-Emissionen reduzieren will. Nicht vermeidbare Restemissionen werden durch zertifizierte Maßnahmen zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre ausgeglichen.
Mehr Informationen zu den Zielsetzungen bezüglich der Reduktion der CO2-Emissionen der Sparkasse Bremen befinden sich in der Dekarbonisierungsstrategie.
Im eigenen Geschäftsbetrieb erhebt die Sparkasse Bremen ihre Emissionen, welche durch die eigenen Geschäftstätigkeiten entstehen. Dabei werden die direkten Scope 1-Emissionen sowie die indirekten Scope 2- und Scope 3-Emissionen erhoben.
Für die Sparkasse Bremen sind die wesentlichen Emissionskategorien folgende:
Weitere Informationen zu den Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb befinden sich im Nachhaltigkeitsbericht im Bereich der Umweltinformationen.
Die finanzierten Emissionen sind Treibhausgasemissionen, die mit den Investitions- und Kreditaktivitäten der Sparkasse Bremen entstehen. Dies umfasst die Bereiche der Eigenanlage, der Kundenanlage, des Kreditgeschäftes, sowie der Töchter und Beteiligungen der Sparkasse Bremen.
Über 99 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen der Sparkasse Bremen entfallen auf die finanzierten Emissionen. Dies verdeutlicht die Verantwortung der Sparkasse Bremen als Finanzinstitut für die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft.
Seit Januar 2020 kauft die Sparkasse Bremen für ihre Standorte Ökostrom von ihrem Energielieferanten. Der Strom stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energien wie Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft und Biogasanlagen. Ein spezielles Netz für Ökostrom gibt es jedoch nicht. Der erzeugte Strom fließt ins allgemeine Stromnetz, in das alle Produzenten einspeisen. Die Sparkasse Bremen erhält ihren Strom daher aus einem Mix verschiedener Energiequellen und -produktionsmethoden. Jedoch sorgt die Sparkasse Bremen dafür, dass der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix höher ausfällt.
Seit Januar 2021 kauft die Sparkasse Bremen zudem Ökogas.
Seit 2025 betreibt die Sparkasse Bremen ein nach ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem.
Das Energiemanagementsystem unterstützt die Sparkasse Bremen bei der Optimierung ihrer energiebezogenen Leistungen. Ziel ist es Energie einzusparen und Kostensenkungspotenziale auszuschöpfen. Auf diese Weise leistet die Sparkasse Bremen nachweislich einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung und Reduktion energiebedingter Treibhausgasemissionen.
Seit 2021 dient der Campus als neuer Hauptsitz der Sparkasse Bremen. Ausgezeichnet wurde das Gebäude mit dem Platin-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Durch diesen Neubau konnte die Sparkasse Bremen ihre energiebedingten Emissionen deutlich reduzieren.
Bei jedem Neu- oder Umbau von Filialstandorten werden Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt und sind ein wesentlicher Aspekt für eine Standortentscheidung.
Klimaschutzprojekte tragen entscheidend zum Klimaschutz bei. Sie ermöglichen Aufforstungsmaßnahmen und ersetzen klimaschädliche Technologien durch zukunftsfähige, ökologisch verträgliche Methoden.
Durch Investitionen in den Klimaschutz fördern wir die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG). Dazu zählen die Bekämpfung von Armut und die Verbesserung der Lebensbedingungen in Schwellen‑ und Entwicklungsländern.
Klimaschutzprojekte reduzieren nachweislich Treibhausgase und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Zusätzlich fördern sie die nachhaltige Entwicklung in den Projektländern: Sie verbessern die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, bauen die lokale Infrastruktur aus, schaffen Arbeitsplätze oder schützen die Biodiversität.
Seit 2023 kooperieren wir mit myclimate bei Klimaschutzprojekten.
Auch im Jahr 2024 erfassten wir die Emissionen des Geschäftsbetriebs und übernahmen Verantwortung. In Höhe dieser Emissionen unterstützten wir andere Länder bei der Erreichung ihrer Klimaziele und finanzieren Klimaschutzprojekte vor Ort.
Unser Partner myclimate unterstützt uns dabei: Er verifiziert unsere Berechnungen und schlägt passende Klimaschutzprojekte vor. myclimate setzt die Projekte um und prüft, ob die vereinbarten CO2‑Reduktionen erreicht werden.
Im Geschäftsbetrieb der Sparkasse Bremen haben wir für das Jahr 2024 2.967 Tonnen CO2 ausgewiesen. Wir sparen diese Menge zu gleichen Teilen durch zwei Projekte ein: „Weniger Abholzung des Regenwaldes dank effizienten Kochern in Kenia“ und „Kleinbauern forsten Wälder auf in Uganda“.
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